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  1. A26 Jetzt!

Um was es geht

Die Autobahn A26 wird die dringend benötigte leistungsfähige Verbindung von Stade und Hamburg sein. Sie wird die chronisch überlastete B73, aber auch alle anderen Straßen, wie den Obstmarschenweg, entlasten, die heute von Pendlern und Schwertransportern als Ausweichstrecken genutzt werden. Dadurch werden sich nicht nur die Fahrzeiten, sondern auch die Unfallzahlen und vor allem die Belastung der Anwohner durch den Verkehr merklich reduzieren.

Die IHK Stade macht sich zusammen mit vielen weiteren Akteuren des Elbe-Weser-Raumes dafür stark, die A26 zügig an die A7 anzuschließen. Sobald die A26 in Drochtersen mit der geplanten Küstenroute A20 verbunden ist, wird das gesamte Elbe-Weser-Dreieck endlich bedarfsgerecht an das überregionale Fernstraßennetz angeschlossen sein. Als wichtiger Bestandteil eines zukunftsfähigen norddeutschen Verkehrsnetzes wird die A26 dann Teil der Westumfahrung Hamburgs sein und zusammen mit der festen Elbquerung das Nadelöhr Elbtunnel nachhaltig entlasten.

Aktuelles

Seit der Öffnung der Anschlussstelle Jork/Dammhausen ist es zu spürbaren Verkehrsentlastungen vorrangig auf der B73 und in geringerem Umfang auch im Alten Land gekommen. Die Ortschaft Dammhausen hingegen ist als direkte Zufahrt nach Buxtehude stärker belastet. Hier laufen Gespräche zur Verkehrsberuhigung und Schaffung von Querungshilfen für die Fußgänger mit dem Landkreis Stade.

In Buxtehude wird weiter um den Anschluss an die A26 gerungen. Die geplante Fürhung über die Rübcker Straße wird von den Anwohnern abgelehnt. Alternative Routen sind auf Grund nahegelegener Naturschutzgebiete vermutlich nicht zu realisieren. Sollte keine Einigung gefunden werden, kann das zu erwartende Gerichtsverfahren den Anschluss der Hansestadt um Jahre verzögern.

Der im März 2016 veröffentliche Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes führt die A26 als laufendes Projekt auf. Die Finanzierung ist also weiterhin gesichert.

Wir sind A26 jetzt!

Die A 26 ist von immenser Bedeutung, um die Verkehrsströme zu verlagern. Nur so können die B 73 aber auch andere Ausweichstraßen entlastet werden. Durch die geringeren Fahrzeiten profitieren nicht nur die Unternehmen und die Berufspendler, sondern auch die Attraktivität der gesamten Region.

Dr. Axel Meyer, Karl Meyer AG

Als Immobilien-Maklerunternehmen und Verwaltung in Hamburg, Hannover und Stade könnten wir mit der fertiggestellten A 26 eine bessere und effzientere Taktung der Termine vor Ort erreichen. Dies gilt ebenso für die Miet- und Kaufinteressenten sowie für die Handwerker.

Hubertus Heuermann, DomiCare Immobilien & Betreuung UG (haftungsbeschränkt)

Warum A26?

Lebensader

Wachstumsmotor

Entlastung

Zeitvorteil

Faktencheck

Standortfaktor

Heute ist die B73 die Lebensader zwischen Hamburg und Cuxhaven. Ihre chronische Überlastung ist aber ein Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region. Staus, zähfließender  Verkehr und schwere Unfälle sind schon lange an der Tagesordnung. Seit 1949 wird von einer Ertüchtigung der Strecke gesprochen, die A 26 schafft nun endlich Entlastung! Sie macht die Verkehrsverbindung von und nach Hamburg schneller, leistungsfähiger und – nicht zuletzt - sicherer.
Über eine halbe Million Menschen in den Landkreisen Cuxhaven, Stade, Harburg und dem südlichen Teil des Hamburger Stadtgebietes werden direkt von der neuen Trasse profitieren, über 21.000 Unternehmen aus den Landkreisen Stade und Cuxhaven können die neue Verbindung nach Hamburg nutzen.

Die A26 wird die Städte und Gemeinden entlang der Unterelbe besser an die Metropole Hamburg anbinden. Arbeiten in der Großstadt und wohnen in der Region: von Neu Wulmstorf bis nach Cuxhaven wird dies einfacher werden. Die Kommunen gewinnen als lebenswerte Wohnorte wieder an Attraktivität. Das Ausbluten des ländlichen Raumes an der Unterelbe kann gestoppt werden.

Auch für die Unternehmen der Region wird sich die Situation durch kürzere Transport- und Fahrzeiten für die Mitarbeiter merklich verbessern. Durch den Anschluss an die Küstenroute A20 wird der Unterelberaum als Ganzes enger zusammenwachsen und als gemeinsamer Wirtschaftsraum neue Wertschöpfung und Arbeitsmarkteffekte hervorbringen.

Die A 26 entlastet die lärm- und abgasgeplagten Anwohner der B73. Die Gemeinden erhalten die Chance, sich städtebaulich neu zu entfalten. Auf dem bereits realisierten A 26-Teilstück zwischen Stade und Horneburg hatte sich der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße bereits nach einem Jahr um zwei Drittel reduziert!

Auch überregional bietet die A26 im Zusammenspiel mit der festen Elbquerung bei Drochtersen als Westumfahrung Hamburgs endlich eine Möglichkeit für Verkehre aus Schleswig-Holstein und Dänemark, das Nadelöhr Elbtunnel zu umgehen. Verkehre mit Ziel Hafen Hamburg erhalten zudem direkten Zugang über die Südseite der Elbe.

Zwischen den Unternehmen entlang der Elbe können Geschäftsbeziehungen entwickelt oder weiter ausgebaut werden. Fahrtzeiten werden deutlich kürzer und vor allem endlich planbar. So können Warenlieferungen kostengünstiger an ihr Ziel gebracht werden – und Pünktlichkeit hält wieder Einzug bei Gesprächsterminen unter Geschäftspartnern.

Hat die A26 lediglich eine regionale Bedeutung?
Nein, gemeinsam mit der festen Elbquerung bei Drochtersen wird sie die Westumfahrung Hamburgs bilden. Das Nadelöhr A7 kann so umfahren werden, was auch für die Verkehre aus Schleswig-Holstein und Dänemark erhebliche Vorteile bringt. Der Nutzen der Autobahn beschränkt sich also keinesfalls auf die bessere Anbindung der Unterelberegion an Hamburg. Die A26 ist auch aus nationaler und europäischer Sicht von hoher Bedeutung.

Schafft die A26 wirklich Entlastung?
Ja! Täglich fahren ca. 25.000 Fahrzeuge auf der B73 zwischen Horneburg und Hamburg. Mit nur einer Spur in jede Richtung ist die Bundesstraße damit extrem belastet. Sowohl die Verkehrsteilnehmer als auch die Anwohner entlang der B73 würden von dem Bau der A26 erheblich profitieren.

Nachdem die Stadt Buxtehude die Brückenlösung zur Este-Querung akzeptiert hat, wie lange dauert es nun noch bis zur Fertigstellung?
Mit der Rücknahme der Klage ist nun klar, dass entschlossen weitergeplant und -gebaut werden kann. Einer zügigen Realisierung steht vorerst nichts mehr im Weg. Dennoch müssen wir noch einige Jahre Geduld haben, bis die Trasse in ihrer vollen Länge für den Verkehr freigegeben wird. Konkret heißt dies: Bis der Lückenschluss zwischen Horneburg und dem Anschluss an die A7 erfolgt ist, wird es noch mindestens bis zum Jahr 2018 dauern.

Durch Verbesserung der verkehrlichen Anbindung der Industrie- und Gewerbestandorte entlang der Elbe wird die notwendige Bedingung für die Ansiedlung neuer Unternehmen und das Wachstum bestehender Betriebe geschaffen. Eine gute Verkehrsinfrastruktur zählt zu den wichtigsten Standortfaktoren.

Aktiv werden!

Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum | Am Schäferstieg 2 | 21680 Stade

Telefon: 04141 524-0 | Fax: 04141 524-111 | E-Mail: info@stade.ihk.de

Bild Autobahn: © Martin Elsen